Eine universale Schönheit gibt es nicht, sondern eine Vielzahl von Ansätzen der verschiedenen Kulturen: "Über Schönheit" (2005) will die vielfältigen aktuellen Positionen zum Begriff der Schönheit aufzeigen und ihre philosophischen, ethischen und politischen Implikationen - sowohl in der Kunstpraxis als auch in der theoretischen Auseinandersetzung. Dabei geht es auch um eine historische Positionierung des Themas, um den Wandel des Schönen durch neue Technologien, Medien, Konsum sowie durch Weltpolitik und Terror. "Über Schönheit" bietet eine Plattform zur Gegenüberstellung und zum Vergleich der verschiedenen Vorstellungen vom Schönen; der komparative Ansatz ist zugleich interkulturell.