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Symposium

Global Prayers 2013

Erlösung und Befreiung in der Stadt

14.11.2013 - 17.11.2013

Workshop (Mai 2013), Symposium (14. – 17.11.2013), Videoinstallation des Künstlers Aernout Mik (14.11.2013 – 13.1.2014)

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In den Metropolen der Welt hält das Religiöse Einzug ins städtische Leben. Etablierte Grenzziehungen zwischen Säkularem und Sakralem verschwimmen. Neue urbane Glaubensgemeinschaften treten als politische, wirtschaftliche und soziale Akteure auf.

Das Langzeitprojekt Global Prayers. Erlösung und Befreiung in der Stadt erforscht seit 2010 mit den Mitteln der Kunst und der Wissenschaft die Bilder und Klänge, Räume und Praktiken, die das Religiöse im Zeitalter der Globalisierung annimmt. 2013 tritt das Projekt in seine dritte und abschließende Phase und fokussiert neue Formen städtischer Religion, die modernste Formen der Urbanität integriert haben. In diesem Rahmen wird im Mai 2013 ein zweitägiger wissenschaftlicher Workshop stattfinden, der konzeptionelle und methodische Fragen von Transdisziplinarität und wissenschaftlich-künstlerischer Kollaboration behandelt.

Das abschließende Symposium vom 14. – 17. November 2013 präsentiert am Beispiel einzelner herausragender wissenschaftlicher und künstlerischer Produktionen des Projekts die Arbeitsergebnisse zu den Verflechtungen zwischen Religion und Urbanität. Ebenfalls am 14. November eröffnet die begehbare und interaktive Videoinstallation „Speaking in Tongues“ (Arbeitstitel) des niederländischen Künstlers Aernout Mik. Die Arbeit vereint Filmmaterial aus Lagos und Rio de Janeiro mit Reenactments vor Ort und spürt Gemeinsamkeiten zwischen transnational operierenden religiösen Gemeinschaften und global agierenden korporativen Unternehmen nach. Zum Abschlusssymposium wird außerdem die Publikation „Global Prayers – Contemporary Religious Manifestations in the City” (Arbeitstitel) vorgestellt werden, welche die thematischen, theoretischen und methodischen Ansätze und Fallstudien des Projekts systematisch zusammenführt, wissenschaftliche einordnet und vergleichend reflektiert.

Von Künstlern, Wissenschaftlern und Kulturschaffenden des Projektbüros metroZones – Center for Urban Affairs initiiert, wird Global Prayers. Redemption and Liberation in the City seit 2010 als Forschungs- und Kulturprojekt in Zusammenarbeit mit dem Haus der Kulturen der Welt und der Europa-Universität Viadrina durchgeführt. Global Prayers ist ein Forschungsprojekt am Forum Transregionale Studien und wird als solches maßgeblich mit Mitteln des Landes Berlin finanziert. Das Forum fördert spezifische Forschungsprojekte in Berlin, die systematische und regionenspezifische Fragestellungen verbinden und in transregionaler Sicht verfolgen. Weitere Kooperationspartner sind das Goethe-Institut, die Heinrich-Böll Stiftung, die NGBK und die Camera Austria Graz.

Die künstlerische Arbeit Speaking in Tongues von Aernout Mik wird mit Unterstützung des Hauptstadtkulturfonds umgesetzt.

Projektleitung: Dr. Stephan Lanz (Europa-Universität Viadrina) und Katrin Klingan (HKW)
Projektkoordination: Evi Chantzi (HKW)
Künstlerische Kuratierung: Jochen Becker (metroZones – Center for Urban Affairs)
Koordination Wissenschaft und Kunst: Dr. Kathrin Wildner (Europa-Universität Viadrina)

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