Umzug
Der brasilianisch-US-amerikanische Musiker und Künstler interveniert im Herzen der Stadt. Wie in diesem Frühjahr auf der Biennale di Venezia vereint die Kunst-Parade Berliner Musiker und Kulturinitiativen, lädt Passanten zum Nachdenken und Mitmachen ein. Die Kombinationen der Parade reagieren auf Geschichte und Gegenwart des Ortes: mit eigens komponierten Musiken, rollenden Installationen, sich mischenden Figurengruppen. Die "Penny Parade" zieht die Linden entlang und vorbei am Brandenburger Tor zum Haus der Kulturen der Welt. Kunst und Musik ergeben eine universelle Sprache, von Lindsay neu kreiert.
Mit zwei Trucks, umgebaut als Soundwagen und als rollende Kupferfabrik bahnte sich The Penny Parade am 26. September ihren Weg durch die Mitte Berlins entlang Unter den Linden zum Brandenburger Tor bis an das HKW. Arto Lindsay marschierte mit illustren Wegbegleitern: der Gypsie Brass- Band Fanfara Kalashnikov, der brasilianischer Percussion von Marivaldo Paim gemixt von Matt Jackson, der Senior Street Art, dem Merve-Verlag mit befreundeten Denkern und Philosophen, einer Salsa-Tanzgruppe sowie Sam Forsythe und Ayaka Okutsu. Am HKW hießen der bunte Rauch von Zac Dempster und der Chor der Kulturen der Welt unter der Leitung von David Moss die Parade willkommen.