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Lesung und Gespräch

Assia Djebar zu Gast bei Navid Kermani und Terézia Mora

Der Literarische Salon - International

  • Di 15.09.2009 | 20:00 h | Eintritt: 8 € / 6 €

Mit Assia Djebar, der zweifellos renommiertesten algerischen Gegenwartsautorin Schriftstellerin startet der Literarische Salon. Die Welt, in die sie auch in ihrem neuesten, sehr persönlichen Buch „Nirgendwo im Haus meines Vaters“ führt, macht die großen Konflikte der arabischen Moderne an einzelnen Schicksalen deutlich, ohne je die reale Vielschichtigkeit der einleuchtenden These zu opfern. Mit ihrer „klaren, zerbrechlichen Kraft der Sprache“ sondiert sie die Spannungsfelder, in denen die junge Fatima ihren Weg zwischen den strengen Ansichten ihres algerischen Vaters und der europäischen Lebensart ihrer Mutter sucht.


Die deutschen Texte liest Julia Jäger.


Assia Djebar, 1936 in Algerien geboren, Schriftstellerin, Historikerin, Filmemacherin, ist die bedeutendste Autorin des Maghreb. Sie lebt und lehrt in Paris und New York, 1996 wurde ihr der Neustadt-Literaturpreis verliehen, 2000 der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Seit 2005 ist sie Mitglied der Académie française. Ihre Bücher sind in über fünfzehn Sprachen übersetzt.


Eine Kooperation des Haus der Kulturen der Welt mit dem Literaturhaus Köln und dem Stadtgarten Köln, konzipiert von Guy Helminger, Navid Kermani und Terézia Mora


Mehr Informationen über Assia Djebar auf culturebase.net und auf internationales literaturfestival berlin


Nächster Literarischer Salon am 10.11. 2009 mit Yitzhak Laor.

Zu Gast in 2010: John Berger, tbc (12.01.2010), Paco I. Taibo (23.03.2010), John M. Coetzee (4.05.2010)

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