Internationale Konferenz
29.10.2009 - 31.10.2009
alle VeranstaltungenDie Rollen der historischen Erinnerung, des kulturellen Gedächtnisses in Gesellschaften, die mit tief greifendem Wandel und teils traumatischen Vergangenheiten umzugehen haben, sind vielfältig. Mit Blick auf die Post-Apartheids- Gesellschaft Südafrikas wie auch auf das wiedervereinigte Deutschland nach 1989 sondiert die Konferenz Selbstverständnis und konkrete Instrumente, Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Gestus der Befragung und Auseinandersetzung mit der Vergangenheit.
Im afrikanisch-deutschen Dialog geht es um Fragen der Erinnerungspolitik und gegenwärtigen Praxis des historischen Erinnerns: Wie wird erinnert und aufgearbeitet? Welche Lesarten der Vergangenheit werden angeboten, welche gesellschaftlich und politisch verhandelt? Welche Rolle spielt die Frage nach der zukünftigen Form, der gemeinsamen Vision der Gesellschaft bei der Formulierung der heutigen Erinnerungspolitik? Vertreter aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft, Medien und Kultur diskutieren das Integrations- und Versöhnungspotential der gegenwärtigen Erinnerungskulturen in Südafrika und Deutschland.
Teilnahme frei
Alle Veranstaltungen in deutsch-englischer Simultanübersetzung
In Zusammenarbeit mit dem Stellenbosch Institute for Advanced Study