Zwischenlandung Berlin. Asien-Pazifik verändert die Welt

Zwischenlandung Berlin. | Asien-Pazifik verändert die Welt

Zwischenlandung Berlin. | Asien-Pazifik verändert die Welt

Herausgegeberin: Annette Hulek
26,6 x 21 cm, 168 Seiten
Mit zahlreichen Fotografien von Henning Maier-Jansen, Peter Riedlinger u.a.
Haus der Kulturen der Welt, 2007
ISBN: 978-3-9812080-0-9 (deutsch)
ISBN: 978-3-9812080-1-6 (englisch)
Preis: € 20

Erhältlich im Shop des Hauses der Kulturen der Welt

„Wir sind die erste Generation, die ihr gesamtes Leben jenseits der Ära westlicher Vorherrschaft verbringt.“
- Thant Myint-U, birmanischer Historiker und Mitarbeiter der Vereinten Nationen

Welche Veränderungen der Welt finden durch die Entwicklungen im asiatisch-pazifischen Raum statt? Dieser Frage nachzugehen war Programm der kulturellen Veranstaltungen der Asien-Pazifik-Wochen Berlin im September 2007: das 14-tägige Festival als Tauchgang in den interkulturellen Austausch ohne festgelegten Ausgang, als Zwischenlandung und Momentaufnahme.

Das vorliegende Buch zum Festival wendet sich rückblickend den Künstlern und Kuratoren, der Entstehung oder Planung von Kunstwerken und Projekten, den Hinter- und Beweggründen zu. Es dokumentiert eine Auswahl aus über 200 Veranstaltungen, an deren Realisierung über 60 Einrichtungen in Berlin beteiligten waren. Es bezeichnet Strategien künstlerischer Praxis, beobachtet Musiker und ihre Fans, lässt Regisseurinnen, Schriftsteller, Mode- und Produktdesigner zu Worte kommen, folgt ihnen in ihre gegenwärtige Lebenswelt und in ihre Geschichte. Und es zeigt den kreativen Umgang junger Berliner mit diesem künstlerischen Potenzial.

Das Buch dokumentiert ein Bild divergierender Elemente eines veränderlichen Netzes: Umfragen, Auszüge, Sammlungen, Zitate, Daten, Interviews und Impressionen zeigen dynamische Prozesse der Neubewertung. Daneben stehen großformatige Fotografien, die die Veranstaltungen selbst, aber auch die nicht minder intensiven Momente davor und danach festhalten: sei es eine Popband vor der Autogrammstunde, seien es Models in Erwartung ihres Auftritts. So entsteht das Bild einer Welt, die nicht durch Geschlossenheit beeindrucken will, sondern durch die Vielfalt ihrer Möglichkeiten.