Ein hochrangig besetzter, internationaler Programmbeirat berät das Haus der Kulturen der Welt in der Entwicklung seiner Themen. Wichtige Impulse gewinnt das Haus auch aus seiner Netzwerkarbeit, die es mit kulturellen Einrichtungen aus der ganzen Welt verbindet.
Prof. Ulrich Beck
Direktor des Soziolog. Instituts der Universität München
und “Research Professor“ an der London School of Economics (München / London)
Prof. Dr. Ulrich Beck gilt als einer der führenden deutschen Soziologen mit einem Schwerpunkt auf Globalisierungstheorie. Er wurde bekannt durch zahlreiche Publikationen, in denen er sich mit der Analyse der sozioökologischen Krisendynamik der gegenwärtigen Gesellschaftsentwicklung auseinandersetzte.
Johnson Chang
Kurator, Kunstkritiker, Galerist (Hongkong / Shanghai)
Johnson Chang ist einer der hervorragenden Kenner der zeitgenössischen Kunstszene in China. Chang „Tsong-zung“ ist geschäftsführender Direktor der Hanart TZ Galerie und Professor an der Chinesischen Kunstakademie in Hangzhou, des weiteren Vorstandsvorsitzender des Asia Art Archive in Hong Kong sowie Berater für Asiatische Kunst im Guggenheim Museum NewYork.
Dr. Vishakha N. Desai
Präsidentin der Asia Society (New York)
Dr. Vishakha N. Desai ist Präsidentin der Asia Society in New York und Direktorin des Museums- und Kulturprogramms. Sie ist verantwortlich für alle Programme der visuellen Künste zu Asien auf nationaler und internationaler Ebene, für die Entwicklung von Ausstellungen, Performances, Film- und Vortragsprogrammen, sowie Konferenzen über asiatische Kunst und Kultur. Unter ihrer Leitung ist die Asia Society zu einer international einflussreichen Institution geworden.
Prof. Dr. Manthia Diawara
Vorsitzender des Africana Studies Department an der New York University (New York)
Manthia Diawara hat 1985 an der Indiana University zum Thema Politik und Ästhetik im afrikanischen Kino promoviert. Er gilt als einer der besten Kenner des afrikanischen Films weltweit. Mit Stuart Hall und anderen gehört er zu einer Gruppe schwarzer Intellektueller, die unter dem Eindruck der Lebensbedingungen der schwarzen Bevölkerung eine spezifische Ausprägung der Black Cultural Studies formuliert haben.
Van Dyke Parks
Der Musiker, Komponist und Arrangeur wurde 1943 in Hattiesburg, Mississippi geboren und ist seit 40 Jahren aus dem Musikgeschäft nicht weg zu denken. Seine umfassende Diskographie schließt Interpretationen anderer und eigener Kompositionen mit ein. Er hat Musik für Theater, Film und Fernsehen komponiert und wurde als Autor von Kinderbüchern bekannt. Van Dyke Parks lebt mit seiner Familie in Los Angeles. Er wurde Ende 2008 in den Programmbeirat des Hauses der Kulturen der Welt berufen.
Feature und Interview auf HAUSRADIO...
Prof. Dr. Hansjürgen Rosenbauer
Ehemaliger Intendant des RBB, Fernsehmoderator, Kulturtheoretiker (Berlin)
Mitglied des Aufsichtsrats der KBB GmbH seit 2007
Hansjürgen Rosenbauer studierte Germanistik, Politik und Soziologie in Frankfurt/Main und in New York. Er arbeitete für verschiedene Rundfunk- und TV-Sender, u.a. als Leiter der Auslandsredaktion und des Programmbereichs Kultur, Wissenschaft, Bildung beim WDR. Von der Gründung im Jahre 1991 bis zur Fusion mit dem Sender Freies Berlin im Mai 2003 war er Intendant des Ostdeutschen Rundfunks Brandenburg. Seit 2001 ist Rosenbauer Präsident der „International Public Television Conference – INPUT“.
Osvaldo Sánchez
Kurator, Kunstkritiker, Autor und Direktor des Museo de Arte Moderno de México (Mexico City)
Osvaldo Sánchez war Direktor des Museo Tamayo in Mexico City und hat sich danach mit der Kunstbiennale inSITE 05 einen Namen gemacht. Das Projekt inSITE 05 war mit einem grenzüberschreitende Konzept zwischen Tijuana und San Diego realisiert worden. Sanchez wurde in Kuba geboren und studierte Kunst und Geschichte an der Universität Havanna.
Samah Selim
Literaturwissenschaftlerin, Übersetzerin (Ägypten / Marseille)
Samah Selim ist eine hervorragende Kennerin der islamischen und arabischen Welt, der Mittelmeerregion und insbesondere Ägyptens. Sie arbeitet zeitweise am renommierten Maison Méditerranéenne des Sciences de L’Homme in Aix-en-Provence und ist Mitglied des Forschungsprogramms „Europa im Nahen Osten“, einem Gemeinschaftsprojekt der Berlin-Brandenburger Akademie der Wissenschaften, der Fritz Thyssen Foundation und des Wissenschaftskollegs Berlin.
Yusaku Imamura
Architekt, Kulturpolitiker, Director des Tokyo Wonder Site (TWS), Institute of Contemporary Art and International Cultural Exchange (Tokyo)
Yusaku Imamura ist Architekt und in seiner Funktion als Berater des Gouverneurs der Stadt Tokyo einflussreicher Mitgestalter der Kulturpolitik in der japanischen Hauptstadt. Die Schwerpunkte seiner Tätigkeit liegen in den Bereichen Creative Industries, Stadtplanung und Bildung. Im Jahr 2001 wurde auf seine Initiative hin das TWS Institute ins Leben gerufen, das sich als kreative Plattform für den internationalen Austausch junger zeitgenössischer Künstler versteht und sich auch mit zukunftsweisenden Themen wie Klimawandel, Biodiversität und dem Wandel globaler Wertesysteme beschäftigt.