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Erika Balsom und Hila Peleg: “The Documentary Attitude”

Introduction and Table of Contents

Dokumentarische Praktiken erheben kaum noch den – ohnehin uneinlösbaren – Anspruch auf Objektivität. Im Unterschied zum Ansatz einer möglichst unvermittelten Beobachtung begreifen heutige Verfahren das Dokumentarische nicht mehr als neutrales Abbild der Wirklichkeit, sondern als eine Form der Realitätsbewältigung durch die Arbeit mit Bildern und Erzählungen. Ausgehend von dieser Erkenntnis versammelt die Anthologie Interventionen auf der Basis aktueller Diskurse: was das Dokumentarische ist, was es bedeutet, und was es heute leisten kann. Gleichzeitig unterzieht Documentary Across Disciplines historische Praktiken einer Neubewertung im Lichte neuer Entwicklungen.

Mit Beiträgen von Ariella Azoulay, Zach Blas, Christa Blümlinger, Stella Bruzzi, Lucien Castaing-Taylor und Véréna Paravel im Gespräch mit Ben Rivers, Kris Fallon, Evgenia Giannouri, Sylvère Lotringer, Ben Lerner, Sohrab Mohebbi, Volker Pantenburg, Christopher Pinney, Eyal Sivan im Gespräch mit Antonia Majaca

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