Didactic Exhibition, Panel No. 40 (Hans Arp, The Glove, collage), detail, group of authors (Depolo, Picelj, Putar, Ravlić, Richter, Šegvić, Kovačević, Barbić), 1957 | Courtesy Museum of Contemporary Art Zagreb
Didi Ould Nana, Auszubildender im 1. Jahr als Filmvorführer | Courtesy VGIK-Archiv, vgik.info
Courtesy of Heather Dewey-Hagborg, Chelsea E. Manning, and Fridman Gallery, New York. Foto © Paula Abreu Pia

Intendant Bernd Scherer zum Programm Jan/Feb:

Beunruhigende Zeichen stehen am Horizont – die Freiheit der Kunst und der Wissenschaften ist vielerorts unter Beschuss. Umso notwendiger ist eine Auseinandersetzung mit den Rahmenbedingungen kultureller Produktion: Welche Freiräume schaffen sich Künstler*innen? Die Ausstellung Parapolitik. Kulturelle Freiheit und Kalter Krieg schreibt die Kunstgeschichte in Zeiten der Ost-West-Konfrontation fort. Bei Saving Bruce Lee. Afrikanischer und arabischer Film in Zeiten sowjetischer Kulturdiplomatie lässt sich nachvollziehen, wie Filmemacher*innen sich den Erwartungen verweigerten, in ihren gerade unabhängig gewordenen Ländern an der Konstruktion eines Nationalheldentums mitzuwirken. Die transmediale lotet Möglichkeiten aus, sich digitalem Populismus und einer radikalisierten Netzkultur zu widersetzen.